Vereinschronik

Die Geschichte der Schleswiger Kleingärten
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Vorläufer der Kleingärten waren zu Beginn des 19. Jahrhundert die sogenannten Armengärten. Ihre Anlage erfolgte auf Initiative von wohlmeinenden Landesherren, Fabrikbesitzern, Stadtverwaltungen und Wohlfahrtsorganisationen und war eine von vielen Maßnahmen, um dem großen Problem der Armut entgegen zu wirken. Es hatte seine Ursache im sprunghaften Anwachsen der Bevölkerung. Als eine der ersten Armengärtenanlagen im heutigen Deutschland gelten die parzellierten Gärten, die auf Anregung des Landgrafen Carl von Hessen um 1806 im damals noch dänischen Kappeln an der Schlei angelegt wurden (sog. Carlsgärten). Das Hauptziel war es, dem Hunger und der Verarmung entgegenzuwirken.

In Schleswig wurden die ersten Gärten „Reußdiek“, „Heisternest“ und „an der Schanze“ im Jahr 1821 angelegt.
Der im ersten Weltkrieg gegründete Kleingartenverein „Gartenbauverein Schleswig und Umgebung e.V.“ wurde am 13.04.1917 in das Vereinsregister des königlich preußischen Amtsgericht Schleswig eingetragen.  1933 wurde der Vereinsname geändert und zwar in „Kleingartenverein Schleswig e.V.“. Im Jahre 1975 wurde der Vereinsname letztmalig geändert. Seitdem trägt unser Verein den Namen „Verein der Gartenfreunde Schleswig e.V.).

Noch heute gibt es in Schleswig mit den Anlagen „Katthund“, „Friedrichsberg“ und der Anlage „Sommerfreude“ 3 Kleingartenanlagen. Insgesamt stehen den ca. 350 aktive und passive Mitgliedern ca. 200.000m² Pachtland zur Verfügung. Die Anlage Sommerfreude kann eine Größe von über 50.000m² und aktuell ca. 90 passive und aktive Mitglieder vorweisen.

Bild: GoogleMaps

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